Endlich vorbei!

Gerade sind die letzten Gäste der diesjährigen Weihnachtsbespaßung gegangen. Und mir fällt ein Stein vom Herzen. Endlich ist Weihnachten vorbei! Nicht dass ich nicht gerne Zeit mit meinen Verwandten und Freunden verbringe, doch der ganze Heck Meck der diese Beisammensein begleitet, vermiest doch teilweise die Stimmung. Was ist in den letzten Jahren passiert? Ich bin ein Weihnachtsfan, eigentlich. Doch die letzten Jahre waren einfach zu anstrengend. Mein Mann hatte immer Bereitschaft so dass wir nirgends hin konnten. Also hatten wir an allen drei Tagen die Bude voll. Dieser ganze Stress drum herum zermürbt einen. Einkaufen, Kochen, Planen, Putzen, Gastgeben…Das nervte nur noch. Ich war dieses Jahr sehr früh in Weihnachtsstimmung. Ich habe die Vorweihnachtszeit sehr genossen, doch je näher Weihnachten rückte, desto genervter wurde ich. Und an Weihnachten selber? Ich versuchte meinen Kindern ein tolles Weihnachtsfest zu bereiten, mein Mann ebenso, der einfach eine wundervolle Unterstützung ist, vor allem in diesen Tagen. Doch ich merkte dass ich meine Jungs oft vertrösten musste, da ich irgendwelche Sachen vorbereiten musste. Das tat mir sehr leid. Denn eigentlich sollte es eine besinnliche Zeit sein, in der wir Zeit miteinander verbringen, in der wir den stressigen Alltag einmal hinter uns lassen können. Doch das ist gründlich schief gelaufen. Allerdings passiert mir/uns das nie wieder. Ich werde ab sofort alles anders angehen. Ich lasse mich auf keinen Stress mehr ein. Und ich werde die Zeit intensiv mit meiner Familie auskosten.

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Ich würde auch gerne wieder

Ich stille gerne, eigentlich. Das heißt, ich liebe die Nähe, das Kuscheln, die kleinen Pausen vom Alltag, dass ich mein Baby füttern und sättigen kann (immerhin ist der Kleine morgen 10 Monate alt und wiegt um die 11 Kilo). Nicht zu verachten ist natürlich das mega Praktische – immer und überall, kein langes Warten, perfekt temperiert und man muss so wenig Gedanken an Babys Essen verschwenden. Doch manchmal wünsche ich mir auch einfach wieder etwas unabhängiger zu sein. In Ruhe arbeiten zu können, tatsächlich einfach mal wieder abends mit den Mädels was zu machen, oder auch mal mit dem Gatten  (das wird wohl noch länger dauern). Ich würde auch gerne wieder auf Konzerte gehen. Ich würde auch gerne abends mal wieder ein Gläschen Wein trinken wollen und nicht meine Ernährung stillfreundlich gestalten müssen. Ich würde auch gerne mal wieder 5 Tassen Kaffee am Tag trinken,  anstatt nur eine mit Koffein und den Rest decaf.

Und doch: Ich freue mich über eine bisher schöne Stillzeit. Und eigentlich mag ich es ja auch. Doch manchmal fehlen mir eben auch diese Sachen. Und während ich das hier schreibe, wacht das Baby auf und holt sich den nächsten Mamimilchschub. Und ich lasse ihn. Trotz vieler Versuche und unterschiedlichsten Angeboten meinerseits wird der Kleine noch zu 90% gestillt. Sein Bruder war da ganz anders. Wir werden sehen wohin uns die Reise führt…

Wie ist das bei euch? Geht es euch ähnlich?

 

The first one

Das ist nun mein Blog. Mein erster eigener Blog. Ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Schon lange hat sich die Idee, einen Blog zu erstellen manifestiert, doch irgendwie kam es nie dazu. Ich habe es mir auch wahnsinnig schwierig vorgestellt. Zugegeben,  ich habe jetzt eine einfache Methode dafür gewählt. Aber möchte ich auch zunächst schauen, ob das bloggen überhaupt etwas für mich ist. Theoretisch werde ich sehr viel Spaß daran haben, praktisch hoffe ich die Zeit dafür zu finden. Als Mama ist immer etwas los 🙂 Aber wie heißt es so schön: Wer will, findet Wege. Wer nicht, findet Ausreden. In diesem Sinne verabschiede ich mich in die hoffentlich ruhige Nacht und bin demnächst mit Geschichten aus dem Leben, meinem Leben,  zurück.